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FIS Weltcup-Skispringen Oberstdorf 14.02.2009
  siegeroberstdorfsa1.jpg Finne Harri Olli gewinnt Skifliegen – Norwegen übernimmt Führung 

Eine umstrittene Jury-Entscheidung hat beim Skiflug-Weltcup im Rahmen der TelDaFax FIS-Team-Tour in Oberstdorf für Diskussionen gesorgt gemacht und Gregor Schlierenzauer und Martin Schmitt um eine gelungene WM-Generalprobe für Liberec gebracht. Nachdem der siegreiche Finne Harri Olli im ersten Durchgang mit 225,5 Metern einen Schanzenrekord markiert hatte, durften die besten Vier des Weltcups erst nach einer langen Unterbrechung bei deutlich schlechteren Bedingungen springen und büßten dadurch ihre Erfolgschancen ein. Während Schmitt abgeschlagen auf Rang 15 landete, verpasste Weltcup-Spitzenreiter Gregor Schlierenzauer als Achter deutlich seinen siebten Sieg in Serie und damit den alleinigen Rekord.  
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Nach dem Wettbewerb entlud sich der Ärger von Athleten und Trainern in heftigen Diskussionen. "Die Jury hat sich verkalkuliert. Die lange Pause vor meinem ersten Sprung war unverständlich und ärgerlich“  sagte ein enttäuschter Schmitt: "Nur weil Olli Schanzenrekord springt, muss man doch keine Angst haben, dass ich zehn Meter weiter springe. Man hätte alle bei diesen Bedingungen runterlassen oder abbrechen müssen".

Enfant terrible Olli setzte sich mit 225,5 und 218 Metern vor den wider erstarkten Norwegern Anders Jacobsen und Johan Remen Evensen durch. In der Gesamtwertung der Team-Tour übernahm Norwegen vor dem finalen Mannschafts-Wettbewerb am Sonntag (14.45 Uhr/ZDF) die Führung vor Österreich, Finnland und Deutschland. Japan schickte nur die zweite Garnitur an den Start, auch Polen und Tschechien zog bereits die WM-Vorbereitung vor.  

"Das war eine Frechheit. Ich fühle mich ein wenig verarscht. Soll ich mir hier beide Beine brechen? Das war definitiv nicht die richtige Entscheidung. Mein Vertrauen in die Jury geht verloren", schimpfte Schlierenzauer und kündigte ein Gespräch mit FIS-Renndirektor Walter Hofer an. Deutliche Worte fand auch Bundestrainer Werner Schuster. "Das war eine sehr eigenartige Entscheidung der Jury. Die haben nur darauf gewartet, dass der Wind einschläft. Die besten Springer hatten danach keine Chance mehr. Das war über der Grenze der Fairness", kritisierte Schuster. Für ihn war der Wettbewerb, in dem Pascal Bodmer den 19. Platz und Michael Neumayer Rang 25 belegten, daher ein Muster ohne Wert.  

Walter Hofer zeigte Verständnis für die Athleten, nahm aber gleichzeitig die Jury in Schutz. «Die Jury ist angehalten, den Wettbewerb zu unterbrechen, wenn die Sicherheit der Springer nicht mehr gewährleistet ist. Das hat sie getan.

 

 
           

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