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Finnland vor Russland – Norwegen gewinnt TelDaFax FIS-Team-Tour
nor1.jpgFinnland hat mit dem überragenden Harri Olli den Mannschafts-Weltcup im Skifliegen in Oberstdorf gewonnen. Mit 1413,8 Punkten setzten sich die Skandinavier am Sonntag bei Kaiserwetter im Allgäu  vor Russland (1378,3) und Österreich (1354,3) durch. Das deutsche Quartett mit Felix Schoft, Pascal Bodmer, Martin Schmitt und Michael Neumayer kam beim Finale der Team- Tour mit 1185,0 Zählern nur auf den sechsten Platz. Norwegen sicherte sich mit Rang vier den Gesamtsieg der neuen Serie und die 100 000 Euro Extra-Prämie vor Österreich, das am Schlusstag der Tournee ebenso wie zum Auftakt in Willingen auf Gregor Schlierenzauer verzichtet hatte.  Die deutsche Mannschaft landete im Gesamtklassement der fünf Weltcups in Willingen, Klingenthal und Oberstdorf hinter Österreich und Finnland auf Rang vier.

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Harri Olli hatte schon am Samstag die Einzelkonkurrenz gewonnen und dabei mit 222,5 m einen neuen Schanzenrekord auf der Heini-Klopfer-Flugschanze aufgestellt. Für ihn war es ein großartiges Comeback beim Skifliegen, wo er vor einem Jahr nach Fehltritten außerhalb der Schanze aus der finnischen Mannschaft verbannt worden war.

Obwohl an allen drei Orten das Wetter Probleme gemacht hat, war FIS-Weltcup-Direktor Walter Hofer zufrieden mit der Premiere der TelDaFax FIS Team Tour. „Der neue Teamwettbewerb war die Klammer zwischen den drei Weltcups in Willingen, Klingenthal und Oberstdorf. Die Zusammenarbeit hat funktioniert, auch wenn es überall an die Grenzen der Kapazitäten gegangen ist. Konstruktiver Kritik stehen wir offen gegenüber. Im Moment würde ich aber nichts ändern“, zog der Österreicher als Ideengeber dieser „Dreischanzentournee“ ein erstes Fazit. „Die Team Tour hat sich die Fortsetzung verdient“

Der deutsche Bundestrainer Werner Schuster richtete den Blick nach der insgesamt für seine Mannschaft nicht erfolgreich verlaufenen FIS Team Tour bereits wieder nach vorn: "Wir sind momentan keine Skiflieger-Nation, da war der Wurm drin, es fehlte die Euphorie. Die Wahrheit liegt auf der viel kleineren Liberec-Schanze, dort können wir bei der bevorstehenden WM unser Ziel Medaille erreichen."

Am Dienstag will er mit seinem fünfköpfigen WM-Team einen Tag vor der Abreise zur Nordischen Ski-WM in Tschechien  noch einmal auf einer kleinen Schanze trainieren, um den Frust auf einer der größten Schanzen der Welt aus den Köpfen zu bekommen.

Gregor Schlierenzauer genießt im ÖSV-Team eine Sonderstellung. Das Haushalten mit den Kräften ist vor der Weltmeisterschaft in Liberec für den 19-Jährigen Tiroler wichtig.

Deshalb war das „Flugverbot“ beim sonntägigen Teambewerb in Oberstdorf nach den Diskussionen um den Einzelwettbewerb im Hinblick auf die bevorstehende WM in Liberec logisch, obwohl „Schlieri“ die Oberstdorfer Anlage nach seinen Skiflug-WM-Titeln liebt. Doch  die Umstellung auf die Kleinschanze (der erste WM-Bewerb in einer Woche) könnte zum Problem werden. So war Schlierenzauer am Sonntag schon wieder bei seiner Familie in Fulmpes, , um sich zwei Tage lang zu erholen. „Wir werden alles tun, damit der Gregor die Batterien neu aufladen kann“, sagt Vater Paul, der die jüngste Siegesserie vor dem Fernseher mitverfolgt hat: „Ich freue mich über jeden österreichischen Sieg. Über die von Gregor natürlich ein bisschen mehr.“ Was seinen Sohn heuer so stark macht? „Er hat im Sommer sehr gut trainiert. Und er ist männlicher geworden, er hat jetzt die notwendige Kraft, im entscheidenden Moment noch zulegen zu können.“
 
           

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