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TelDaFax FIS-Team-Tour 2009
nor2.jpgTelDaFax FIS-Team-Tour vor über 75.000 Zuschauern

Veranstaltungsorte Willingen, Klingenthal und Oberstdorf feiern gelungene Premiere

Die mit großer Spannung erwartete TelDaFax FIS-Team-Tour mit fünf Weltcup-Wettbewerben innerhalb von neun Tagen in Willingen, Klingenthal und Oberstdorf hat die Erwartungen erfüllt. Mehr als 75.000 Zuschauer strömten in die drei Stadien, um die besten Skispringer der Welt live zu erleben. Auftakt der Veranstaltungsreihe, bei der es für die Champions am Ende ein Extra-Preisgeld von 100.000 Euro zu gewinnen gab, war der Doppel-Weltcup in Willingen.
Bei gewohnt guter Stimmung ließen sich die Besucher auch durch schlechtes Wetter die Laune nicht vermiesen. Nach der feierlichen Eröffnung mit einem sehenswerten Feuerwerk kamen über das Skisprung-Wochenende im waldeckischen Upland mehr als 36.000 Zuschauer an die Mühlenkopfschanze, die als größte Großschanze der Welt ein magischer Anziehungspunkt ist. Die Österreicher mit den überragenden Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern und Wolfgang Loitzl wurden beim Team-Springen ihrer Favoritenrolle gerecht. Allerdings war der Vorsprung vor den überraschend starken Norwegern nur hauchdünn. Schon jetzt zeichnete sich ein spannendes Duell zwischen diesen beiden Nationen ab. Das deutsche Team kam ohne den erkrankten Michael Uhrmann im strömenden Regen auf den vierten Platz, wobei Martin Schmitt den besten Eindruck hinterließ. „Die Zuschauer haben hier in Willingen bei dem Wetter die größte Leistung vollbracht“, lobte Schmitt bei der Pressekonferenz nach dem Mannschaftsspringen. Auch im Einzel hatte Gregor Schlierenzauer am Mühlenkopf die Nase vorn. Er verwies seinen Saison-Dauerkonkurrenten Simon Ammann aus der Schweiz und den japanischen „Dauerbrenner der Skiflugszene Noriaki Kasai auf die Plätze.

Weiter ging die Reise nach Klingenthal ins Vogtland, wo unter der Woche ein Einzel-Weltcup auf dem Programm stand. Schon am Abend vor dem Wettkampftag waren 3.500 Menschen in die Stadt am Aschberg gekommen, um die besten „Adler“ der Welt bei der Auftaktveranstaltung zu erleben. Dies spiegelt die große Euphorie eindrucksvoll wider. Die Vogtländer gelten allgemein hin als eher gemütlich. Diese Mentalität half ganz sicher, den Weltcuptag zu ertragen. Immer wieder machten Wind und Wetter dem Veranstalter einen Strich durch die Rechnung, eine zeitliche Verschiebung folgte die nächste. 12.000 Besucher harrten in der Vogtland Arena aus, die Athleten trugen mit einer Ehrenrunde vor der Konkurrenz dazu bei, die vielen Menschen bei Laune gehalten. So etwas hatte es wohl im Weltcup bislang auch noch nicht gegeben. Gegen 18 Uhr ging es dann endlich los, und das lange Warten hatte sich gelohnt. Und wer war mal wieder ganz oben auf dem Podest? Der erst 19-jährige Überflieger Gregor Schlierenzauer, der ja auch später den Gesamtweltcup gewinnen sollte. Beim Skispringen in Klingenthal müsste es in Anlehnung an einen Spruch aus dem Fußball heißen: „In der Vogtland Arena zeigen 70 Sportler tolle Sprünge. Und am Ende gewinnt Gregor Schlierenzauer!“ Sein Landmann Wolfgang Loitzl strahlte als Dritter in die Kameras. Mit auf dem Podium stand der Norweger Anders Jacobsen als Zweitplatzierter. Nur 0,9 Punkte trennten ihn vom österreichischen Sieger, der mit dieser schönen Schanze nach vier Siegen in Folge einen Pakt geschlossen zu haben scheint. „Klingenthal und ich, wir sind wie Freude. Und das Gewinnen wird nie langweilig“, diktierte ein zufriedener junger Mann in die gezückten Notizblöcke der Medienvertreter. Martin Schmitt mischte erneut mitten in der Weltspitze mit. Er landete auf dem vierten Platz. nor1.jpg

Der große Showdown ging auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf zum Abschluss einer anstrengenden Woche über die Bühne. Schon beim Einzel-Weltcup im Skifliegen vor 10.000 Zuschauern deutete sich an, dass die Skandinavier stark auftrumpfen würden. Der überragende Finne Harri Olli trug mit einem neuen Schanzenrekord von 225,5 Metern den Sieg davon. Zweiter wurde Anders Jacobsen (Norwegen), der seinen Landsmann Johan Remen Evensen auf den dritten Platz verwies. Da die Österreicher ihre besten Teilnehmer erst auf den Plätzen acht (Gregor Schlierenzauer) und elf (Martin Koch) hatten, machten die Norweger mächtig Boden gut und überholten das Team Austria sozusagen auf der Zielgeraden. Die Entscheidung musste im letzten Team-Springen vor abermals 10.000 Fans im Allgäu fallen, so ja auch der Gedanke dieser TelDaFax FIS-Team-Tour. Und hier gab es einen völlig überraschenden Ausgang. Der Sieg ging an Finnland, es folgten Russland, Österreich, Norwegen, Slowenien und Deutschland. Da der Vorsprung der Österreicher aber nur etwa 15 Punkte betrug, reichte es nicht mehr, die Norweger noch vom Thron zu stoßen. Am Ende hatten die Ski springenden Wikinger knapp über 50 Zähler vor Österreich die Nase vorn und durften das satte Preisgeld in Empfang nehmen. Natürlich war die Enttäuschung bei den sonst so vom Erfolg verwöhnten „Adlern“ aus der Alpenrepublik groß. Dritter der Gesamtwertung wurde Finnland, das deutsche Team landete vor den Russen auf Rang vier

Insgesamt kamen 19 Nationen in die Wertung

Zufrieden zeigte sich FIS-Renndirektor Dr. Walter Hofer mit der Premiere der TelDaFax FIS-Team-Tour: „ Die drei Veranstalter haben trotz schwierigster Wetterbedingungen sehr gut zusammen gearbeitet. Der Start ist durchaus als gelungen zu bezeichnen“, so der Österreicher. „Diese Tour wird weiter wachsen und sich ihren Platz im Kalender sichern. Sie hat eine Fortsetzung verdient.“

Dieses positive Echo und die Anerkennung hören die drei deutschen  Veranstaltungsorte natürlich sehr gern. Die Vorbereitungen auf diese neue Serie haben viel Arbeit gemacht, aber der Erfolg hat sich gelohnt. Fast 3000 Helfer waren insgesamt im Einsatz, über 350 Medienvertreter wurden akkreditiert.

So laufen schon jetzt die Vorbereitungen auf das Jahr 2010 wieder an, wenn es in gut 300 Tagen heißt: „Auf ein Neues in Willingen, Klingenthal und Oberstdorf!“ Vom 29. Januar bis zum 7. Februar 2010 wollen die Norweger die Krone der neuen Veranstaltungsserie verteidigen. Und es gibt genügend andere Teams, die sie ihnen bei den spannenden Wettkämpfen abjagen wollen.

 

 
           

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