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Es ist passiert! Ammann und Malysz schlagen Schlierenzauer
Simon Ammann hat den Skisprung-Weltcup in Klingenthal gewonnen. Beim dritten Wettbewerb der TelDaFax FIS-Team-Tour setzte sich der Schweizer vor 10.200 Zuschauern vor Adam Malysz (POL) und Gregor Schlierenzauer (AUT) durch. Schlierenzauer verpasste damit bei seinem sechsten Auftritt auf der modernsten Großschanze der Welt erstmals den Sieg.
Ergebnisliste Klingenthal 03.02.2010
Fis-Team-Tour-Standing 03.02.2010
Für Sprünge auf 133,0 und 134,0 erhielt Ammann 263,9 Punkte und lag damit sechs Punkte vor Malysz und 18 Zähler vor Schlierenzauer.
Bester Deutscher in der Vogtland Arena wurde Michael Uhrmann (Rastbüchl, 222,8) auf Platz neun vor Michael Neumayer (Berchtesgaden, 216,2). Rückkehrer Martin Schmitt (Furtwangen, 211,1) als 13., Pascal Bodmer (Meßstetten, 198,6) auf Rang 20 sowie Andreas Wank (Oberhof, 197,8) auf Platz 21 sorgten für ein gutes Mannschaftsergebnis des deutschen Olympiateams.
Überragendes Team war einmal mehr Österreich, dass mit Schlierenzauer, Wolfgang Loitzl (241,2; 4.), David Zauner (237,3; 5.) und Vierschanzentournee-Sieger Andreas Kofler (228,8; 6.) vier Springer unter den ersten Sechs platzierte.
Österreich übernahm damit auch die Führung in der Gesamtwertung der TelDaFax FIS-Team-Tour. Vor den abschließenden Bewerben in Willingen am kommenden Wochenende (6./7.2.) hat die Mannschaft mit 2840,2 Zählern 31 Punkte Vorsprung vor Norwegen. Im Kampf um den dritten Rang der mit 100.000 Euro dotierten Team Tour liegt Deutschland mit 2605,3 Zählern nur noch fünf Punkte hinter Finnland in aussichtsreicher Position.
Vor den Olympischen Winterspielen zeigte sich Sieger Simon Ammann optimistisch: „Gregor hat mir vier Siege in Klingenthal voraus. Dafür sind es für mich schon die vierten olympischen Spielen. Ich bin in guter Form, versuche mich auf mich selbst zu konzentrieren und hoffe, dass meine Erfahrung ein Vorteil ist.“ Das Klingenthaler Publikum lobte er ebenso: „Hier sind immer viele Zuschauer, die den gesamten Wettkampf über Stimmung machen. Das macht Spaß. Außerdem liegt mir die Schanze im Winter noch besser als im Sommer.“
Adam Malysz war ebenfalls mehr als zufrieden mit seiner Leistung: „Es war mein bestes Saisonergebnis. Schon im Training lief es großartig. Auch die Stimmung in Deutschland und speziell hier in Klingenthal ist fantastisch.“
Bei Gregor Schlierenzauer hielt sich die Enttäuschung über den verpassten sechsten Sieg in Klingenthal in Grenzen: „Ich bin überhaupt nicht enttäuscht. Man kann nicht immer gewinnen, die anderen sind ja auch keine Nasenbohrer. Für Vancouver hoffe ich darauf, dass ich mit positiven Emotionen zurückkomme.“
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