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Interview Werner Schuster

schusterwhar10.jpgAnlässlich des COC-Springens in Klingenthal am 24. September hat Sascha Brand, Pressesprecher der Vogtland Arena, ein Interview mit DSV-Bundestrainer Werner Schuster geführt

 

 

 

Wie lief die Sommer-Vorbereitung mit dem Team? Gab es wieder "teambildende Maßnahmen" wie Kletter- oder Radtour?

Werner Schuster: "Wir haben mit unserem leicht veränderten Team eine abwechslungsreiche, sehr interessante Vorbereitung absolviert. Akzente setzten wir unter anderem mit dem Ausflug in die Area47 am Eingang des Ötztals. Dort nutzten wir die Möglichkeit, neue Reize zu setzen und Herausforderungen zu meistern. Das Herzstück der Sommervorbereitung war sicherlich unser Sprungkurs in Kuusamo/Finnland. Diese Großschanze ist einer Skiflugschanze wohl am ähnlichsten und ideal, um einerseits junge Athleten an die Herausforderung des Skifliegens heranzuführen, andererseits etablierte Athleten herauszufordern im Trainingsprozess sich an ihrem persönlichen Limit zu bewegen."

Wie zufrieden sind Sie mit den Ergebnissen im Grand Prix?

Schuster: "Ich bin zufrieden. Wir hatten konstant gute Einzelergebnisse und waren - obwohl nicht immer mit den vermeintlich besten Einzelspringern am Start - auch als Mannschaft überzeugend. Springer, die momentan in der 2ten Mannschaft trainieren, wie beispielsweise Andreas Wank, konnten ein kräftiges Lebenszeichen geben, was für die Dynamik im deutschen Skisprungsport spricht. Wir sind bis jetzt voll im Plan unserer umfangreichen Vorbereitung und freuen uns auf den Winter."

Hat sich durch das Karriereende von Michael Uhrmann eine neue Dynamik in der Mannschaft entwickelt? Wer drängt sich für den freigewordenen Platz am stärksten auf?     

Schuster: "Athleten wie einen Michael Uhrmann, der über ein Jahrzehnt ein Fixpunkt im Team war, kann man nicht von heute auf morgen ersetzen. Richard Freitag, der für Michael Uhrmann in die Mannschaft kam, hat seine positive Entwicklung des vergangenen Winters fortgesetzt. Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut, Athleten und Betreuer arbeiten konzentriert und zielorientiert."

Richard Freitag hat im Sommer einige Top-Resultate geliefert. Trauen Sie ihm das auch im Winter zu?
    
Schuster: "
Richard Freitag hat ein großes Potenzial. Er hat sich seit seinem Auftritt bei der WM in Oslo beständig weiterentwickelt und diese Entwicklung ist noch nicht zu Ende. Deshalb haben mich die Resultate im Sommer auch nicht überrascht. Wenn Richard am Ball bleibt, kann er auch im Winter eine gute Figur machen. Dennoch muss man Geduld mit ihm haben. Richard ist ein junger Springer, der bisher noch keine ganze Weltcup-Saison durchgesprungen ist."

Welche Erwartungen und Ziele haben Sie für die neue Saison?
    
Schuster: "
Die Mannschaft befindet sich mitten im Umbruch. Unser vordringliches Ziel ist es, den Generationenwechsel weiter zu bewältigen. Hierfür ist es wichtig, dass sich ein Severin Freund im elitären Kreis der zehn besten Skispringer etabliert, und wir es darüber hinaus schaffen, einen zweiten Springer zu entwickeln, der in naher Zukunft ebenfalls diesen Sprung vollziehen kann."

Wird Österreich und speziell Thomas Morgenstern weiterhin so deutlich dominieren?

Schuster: "An Ausnahmekönnern wie Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer ist schwer vorbeizukommen. Aber die internationale Szene ist - nachdem viele etablierte Springer ihre Karrieren beendet haben - im Umbruch. Junge Athleten rücken nach, sorgen für einen neuen Schub, für neue Entwicklungen und werden es den beiden schwer machen."

Quelle Foto: www.berkutschi.com

 
           

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