Impressum
FIS-Team-Tour News
Über die Tour
FIS-Team-Tour Termine
Tickets
Media
Quartiere
Organisationskomitee
Links
Wetter
Webcams
Ergebnisdienst
Archiv
Interview Dr. Walter Hofer
 

hoferwalterkuu2012.png FIS-Renndirektor Dr. Walter Hofer im Interview: „Plus.de FIS-Team-Tour hat weiteren Popularitätsschub erhalten“

Dieter Schütz - Medienkoordinator der Plus.de FIS-Team-Tour führte nach der Tour ein Interview mit Dr.Walter Hofer

 

Herr Dr. Hofer, die Plus.de FIS-Team-Tour 2012 in Willingen, Klingenthal und Oberstdorf ist zu Ende. Wie fällt Ihr Fazit als Renndirektor des Internationalen Skiverbandes (FIS) aus?

Walter Hofer:Sie war, um ehrlich zu sein, für alle Beteiligten die anstrengendste! Bedingt durch die äußeren Bedingungen und die damit erzwungenen Verschiebungen in Klingenthal und die schwierigen Verhältnisse am Sonntag in Oberstdorf. Jedoch war sie gekennzeichnet durch ein erhöhtes öffentliches Interesse sowohl vor Ort als auch vor dem TV-Schirm. Insgesamt darf man daher zusammenfassend sagen, dass die Tour einen weiteren Popularitätsschub erhalten hat.

Mittlerweile wurde die FIS-Team-Tour bereits zum vierten Mal mit den deutschen Veranstaltern, dem Ski-Club Willingen, dem VSC Klingenthal und dem Ski-Club Oberstdorf, ausgetragen. Wie hat sich die Tour seit der Premiere 2009 weiter entwickelt?

Walter Hofer: „Aus rein sportlicher Sicht hat sich der Modus unverändert als unglaublich spannend herausgestellt. Nicht zuletzt durch das ausgeglichene Feld war es bis zum letzten Wertungsdurchgang spannend, obwohl drei Wertungsdurchgänge nicht realisiert werden konnten. Weiters ist es den Veranstaltern zu verdanken, dass es keinerlei logistische oder organisatorische Probleme gab.

Trotz sportlicher Probleme zum Start auf der Willinger Mühlenkopfschanze haben sich die favorisierten Österreicher bereits zum dritten Mal in der Gesamtwertung behauptet. Mit mehreren Weltklasse-Athleten in der Mannschaft – das macht den Unterschied aus - steht die ÖSV-Mannschaft am Ende des Tages (fast) immer ganz oben auf dem Siegerpodest. Ist diese Dominanz des ÖSV in Ihren Augen ein Problem für die Spannung bei der Plus.de FIS-Team-Tour?

Walter Hofer: Überhaupt nicht. Die Dramaturgie schreiben die Athleten, und hier haben weder Wunschvorstellungen noch Präferenzen einen Platz. Der Modus ist transparent und nachvollziehbar. Ausserdem hat sich die angesprochene Dominanz bis vor dem letzten Wettkampftag nicht eindeutig herausgestellt. Vier verschiedene Tagessieger unterstreichen diese Ausgeglichenheit.

2013 wird die FIS-Team-Tour bereits zum fünften Mal ausgetragen – ein kleines Jubiläum. Inwiefern hat sich der Bekanntheitsgrad der Plus.de FIS-Team-Tour erhöht? Wie nehmen das Fernsehen, die Medienvertreter und die Fans die Kombination aus Skispringen und Skifliegen mit fünf Weltcup-Konkurrenzen in nur neun Tagen an?

Walter Hofer: Hier benötigen wir noch die Mediadaten. Aber auch ohne diese im Detail vorliegen zu haben, wage ich eine sehr positive Prognose.

Bitte wagen Sie einen Ausblick auf die Zukunft der Plus.de FIS-Team-Tour. Nach 2013 gibt es 2014 wegen der Olympischen Winterspiele in Sotschi eine Pause. Wie könnte es ab 2015 mit der Tour weiter gehen? Sind Veränderungen geplant? Besteht die Möglichkeit, dass auch ein Veranstalter außerhalb Deutschlands mit ins Team-Tour-Boot kommt?

Walter Hofer:Dies bedarf einer eingehenden Analyse, und wir benötigen die Anträge der nationalen Skiverbände. Das Sprungkomitee wird dann in seiner langfristigen Planung die Eckdaten festlegen.

Danke für das Interview.

Dieter Schütz - Medienkoordinator Plus.de FIS-Team-Tour 

Quelle Foto: www.berkutschi.com

 
           

  partner_audi.png

 partner_viessmann.png

 partner_konica_minolta_neu.png

 

powered by INTERACTIVE Software Solutions