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Klingenthal 13.02.2013
sieger4-275.jpgSlowenen bauen dank Einzelsieger Hvala die Team-Tour-Führung aus

Souveräne Skispringer aus Slowenien sahen 10.400 Fans beim Einzel-Weltcup in der Vogtland-Arena in Klingenthal. Der erst 19-jährige Jaka Hvala sorgte nach dem Sieg seines Teams zum Auftakt in Willingen bei der VERIVOX.de FIS-Team-Tour für einen weiteren Höhenflug. Mit 142,5 und 133 Metern und der Gesamtnote von 259,5 Punkten stand Doppel-Juniorenweltmeister Hvala am Ende ganz oben auf dem Podium und verwies den Japaner Taku Takeuchi (133,5/130,5) und den österreichischen Favoriten Gregor Schlierenzauer (136/132) auf die weiteren Plätze.

Die DSV-Adler enttäuschten beim Heim-Weltcup in Klingenthal auf der ganzen Linie und rutschten in der Gesamtwertung der Tour auf Rang vier ab. Michael Neumayer (128/133) war als 13. Der beste Springer aus der Mannschaft von Bundestrainer Werner Schuster. Severin Freund (133,5/121) wurde 18. Der junge Andreas Wellinger wurde als dritter deutscher Springer im Finaldurchgang 29. (129,5/122) Richard Freitag (32.), der gestern noch mit 141,5 Metern die Qualifikation gewonnen hatte, Andreas Wank (38.), Karl Geiger (42.) und Martin Schmitt (49.) schieden nach dem ersten Durchgang aus. Den weitesten Sprung des Tages stand der Pole Krzysztof Mietus, der erst nach 145 Metern landete und damit nur eineinhalb Meter unter dem Schanzenrekord von Michael Uhrmann (146,5 Meter) blieb. Nach 121,5 im Finale langte es für den Polen aber nur zu Rang zwölf.

In der Gesamtwertung der VERIVOX.de FIS-Team-Tour bauten die bärenstarken Slowenen mit 1498,6 Punkten ihre Führung vor Österreich (1454,4), Norwegen (1445,4) und Deutschland (1422,3) Punkten aus und sind jetzt vor dem Doppel-Weltcup im Skifliegen am Samstag und Sonntag in Oberstdorf der große Favorit auf den Sieg und die Extra-Prämie von 100.000 Euro.   

Jaka Hvala (Slowenien)

Es war ein beeindruckender Tag, ich hatte nicht damit gerechnet, hier zu gewinnen. Mit der Probe war ich total unzufrieden und bin dann mit Wut im Bauch gesprungen. Im Wettkampf habe ich zwei sehr gute Sprünge gezeigt. An die Gesamtwertung und die 100.000 Euro denken wir nicht. Es sind noch zwei Skifliegen zu absolvieren. Aber wir sind allesamt auch gute Flieger und freuen uns auf Oberstdorf. Bei der WM rechne ich uns im Team schon gute Chancen aus. Es ist für mich als jungen Athleten meine erste WM-Teilnahme überhaupt. Ich möchte in Val di Fiemme meine Sprünge genießen. Ich gebe mein Bestes, wir werden sehen, was raus kommt.

Taku Takeuschi (Japan)

Ich freue mich sehr, beide Sprünge waren ziemlich gut. Bei den Wettkämpfen in Deutschland und Österreich kommen immer viele Zuschauer, deshalb kommen wir Japaner so gerne hier her. Ich habe heute schon vorher gewusst, dass es schwer wird mit dem Wind, deshalb habe ich mich ganz besonders gut konzentriert, das hat geklappt.

Gregor Schlierenzauer (Österreich)

Es ist ein schöner Tag für mich, wenn man vom Podium grüßen darf. Meine Sprünge waren in Ordnung, aber ich habe noch Luft nach oben. Klingenthal ist eine schöne Anlage, ich komme immer wieder gerne her. Meine Saison war bislang gewaltig, sie ist sehr gut verlaufen. Bei der WM möchte ich meine Top-Leistung abrufen, aber es gehört immer auch das Quäntchen Glück dazu. Die anderen Nationen haben aufgeholt, die Slowenen sind sehr stark. Wir sind aber alle genug Routiniers, um am Tag X unsere Leistungen abzurufen. Wir werden sehen, wer am Ende jubelt.

Werner Schuster (DSV-Bundestrainer)

Das war für uns kein guter Tag heute, aber so etwas passiert. Ich bin zuversichtlich, dass wir das schon in Oberstdorf beim Skifliegen wieder besser machen. Wir wissen, was wir können und müssen es zur WM in Italien abrufen. Ich werde vorschlagen mit den fünf Athleten Freund, Freitag, Neumayer, Wank und Wellinger zur WM zu fahren, am Montag erfolgt die endgültige Nominierung.

Zwei Medaillen bei der WM wären super, aber die Spitze ist wirklich eng beieinander.

Wir trainieren gerne hier in Klingenthal, haben uns auch prima auf die laufende Saison vorbereitet. Von daher hätte ich nichts dagegen, wenn es hier im November den Weltcup-Auftakt der Saison 2013/2014 geben würde.

Richard Freitag (DSV-Skispringer)

Das hat heute nach der tollen Quali gestern einfach bei mir nicht gepasst, ich habe Absprunghöhe und Geschwindigkeit nicht zusammen bekommen. Ich bin aber trotzdem zuversichtlich, weil ich gut in Form bin. Die Sprünge passen, das möchte ich beim Skifliegen im Allgäu zeigen. Ich bin auch optimistisch für die WM, denn meine Sprünge passen eigentlich ganz gut. Mal sehen, was dann im Fleimstal für uns rausspringt.

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